Argentinien Salta – Nordwesten – Mendoza

Argentinien Salta – Nordwesten – Mendoza

Auf dem letzten Teil der Fahrt nach Salta wird die Landschaft gebirgiger mit viel Wald und Fincas und zum Schluss fährt man in die Stadt wie in einen Kessel umrahmt mit Bergen. Es ist eine Stadt mit einer halben Million Einwohnern, das Zentrum des Nordens von Argentinien und ein beliebter Ausgangspunkt für Reisen im Nordwesten. Wir steigen im Hotel Candela ab, ein symathisches kleines Hotel, insgesamt bleiben wir hier 9 Tage.

Sicht vom San Bernardo
Sicht vom San Bernardo
Salta Gondelbahn von Garaventa
Salta Gondelbahn von Garaventa

Am Tag nach unserer Ankunft regnet es zum ersten Mal ziemlich heftig seit unserer Ankunft in Argentinien, die Abläufe auf der Strasse schlucken das Wasser nicht mehr und so faulenzen wir einen halben Tag. Auch am nächsten Morgen hängt noch Nebel, bevor sich langsam wieder der Normalzustand mit Sonnenschein einstellt.

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Argentinien Buenos Aires – Iguazu – Missiones

Argentinien Buenos Aires – Iguazu – Missiones

Nach einem Nachtflug von Quito Ecuador via Lima Peru komme ich am frühen Morgen vor 6 Uhr in Buenos Aires an.  Trotz intensiver suche finde ich meinen aufgegebenen Rucksack nicht. Nach vielem Nachfragen schickt man mich zum Büro von LAN, dieses ist natürlich nicht in dieser Halle und sogar auf der anderen Seite von Einreise und Zoll. Ich habe ein schlechtes Gefühl, ohne das Gepäck einfach durch den Zoll zu gehen. Auf der anderen Seite erfrage ich den Weg zum LAN Büro, ich bin der vierte in der Reihe und es dauert bis ich mein Anliegen vorbringen kann. Nach unzähligen Fragen und Telefonaten, werde ich informiert, dass das Gepäck sicher angekommen sei. Ich darf es aber nicht selber holen, sagt man mir, es werde mir gebracht. Inzwischen ist es halb neun geworden und ich werde langsam nervös, denn ca 10 Uhr kommt Susy durch den Zoll und ich möchte vorher, wie abgemacht, mindestens noch einige argentinische Pesos am Geldautomaten besorgen. Das wird eine komplette Fehlanzeige, denn alle Automaten auf dem Flughafen sagen mir und den vielen anderen Leuten, dass sie heute kein Geld ausspucken können. Beim Anstehen bei der Ankunft der Passagiere werde ich immer nervöser, denn es hat zwei Ausgänge und ich sehe vor lauter Latino-Begrüssungsszenen die ankommenden Fluggäste nicht. Schliesslich klappt es, ich sehe Susy und sie hat sich gar nicht verändert in diesen sechs Wochen. Wir umarmen uns und sind nun zusammen – also, geht ab jetzt der Bericht in der wir-Form weiter.

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Ecuador

Markt in Otavalo

November und Dezember 2013 war ich Ecuador. Ich besuchte in Quito die Spanisch-Schule Vida Verde. Vier Wochen war ich Quito, eine Woche in Puerto Lopez an der Pazifikküste und eine weitere Woche in der Nähe von Coca im Oriente.

Ecuador Oriente Selva und Rio Napo

Ecuador Selva 004
Auf dem Markt in Coca Ecuador

Mit der Reise in den Oriente beginnt das Prozedere wieder von vorne: Packen für 5 Tage, Rosa bringt mich mit ihrem Auto zur Busstation, warten auf den Professor, diesmal ist es ein Mann Namens Gustavo. Eine Nacht im Bus steht uns bevor und als Gustavo ankommt, redet er unaufhörlich. Dann die Nachricht, dass der Bus ca 1 1/2 Stunden später abfahre. Als der Bus dann kommt, gebe ich mein grosses Gepäck ab, das wird unten im Bus verstaut und man kriegt pro Gepäckstück eine Marke. Für diese Nacht habe ich gegen die Kälte im Bus vorgesorgt und mir eine Decke als Schutz mitgenommen. So gewärmt schlafe ich auch relativ viel auf der Fahrt von 10 Stunden. Wegen der Verspätung ist es bereits hell, als wir in Coca ankommen. Coca ist eine Stadt von etwa 25’000 Einwohnern, hier in der Nähe sind die Ölfelder von Ecuador. Wir bringen unser Gepäck zum Landesteg am Rio Napo, einem Zufluss des Amazonas. Wir sind hier bereits auf einer Meereshöhe von weniger als 300müM, aber immer noch über 5’000km vom Atlantik, der  Mündung des Amazonas entfernt. Das ergibt ein Gefälle für den Fluss von weniger als einem Zehntel Promille. Dann gehen wir und essen zum Frühstück tulipa a Maipo, einen Fisch in ein Palmblatt gewickelt und auf Holzkohle gebraten – köstlich.

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Ecuador Pinchincha Küste

Ecuador Web 001
Sicht auf Quito

Vor meiner Fahrt an die Küste bin ich noch mit der Gondelbahn auf den Hausberg von Quito auf über 4000müM gefahren. Unten in Quito war das Wetter noch schön, oben angekommen zogen aber schon bald die ersten Nebelschwaden auf. Trotzdem bin ich von der Bergstation weiter aufgestiegen auf einer Tour, die leicht und ohne Führer zu begehen ist und auf einen Gipfel von etwas über 4500müM führt. Nach ca einer Stunde habe ich umgekehrt, da ich es satt hatte nur den Nebel anzuschauen. Bei der Rückkehr ist mir eine Gruppe mit Touristen mit einem einheimischen Führer begegnet, alle bestens ausgerüstet, die sicher noch auf den Gipfel gestiegen sind.

Von der Bergstation der Gondelbahn hat man normalerweise eine gute Sicht auf die Stadt in ihrer ganzen Ausdehnung. Aber eben, an diesem Tag war es dunstig und es war viel Nebel, also wenig zusehen. Nach mehr als einer Stunde Wartezeit klarte doch noch ein bisschen auf für einige Bilder.

 

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